Über mich

Geboren 1977 an einem heißen Frühsommertag. In Leipzig sprechen, lesen und schreiben gelernt. Jungpionier, Altstoffsammler, Frösi-Leser. Journalistik-Student, USA-Reisender, Reporter.

LachendAuf die Frage, warum er Journalist geworden sei, hat der Kollege Timm Klotzek einmal geantwortet: „Ich wollte mich nicht täglich rasieren müssen.“ Dem kann ich mich nur anschließen. Kein Beruf der Welt gibt einem so viele Freiheiten, so viele Möglichkeiten und so viel zum Entdecken. Oft bleibt gar keine Zeit zum Rasieren.

Seit September 2012 bin ich Wirtschaftsredakteur bei MDR Aktuell. Zuvor habe ich viele Jahre in Leipzig und Berlin freiberuflich für Zeitungen, Zeitschriften und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Autor und Moderator gearbeitet. Zu meinen Schwerpunkten gehören neben Wirtschafts- auch Medienthemen und historische Geschichten.

Ich recherchiere in der weiten Welt genauso gerne wie vor der Haustür. Ich habe in den USA über die größte Gendatenbank vom Aussterben bedrohter Tierarten berichtet, die Chefredakteure von Focus, Geo und dpa porträtiert, ich habe den Parfümeur getroffen, der die Düfte der gesunkenen Titanic rekonstruiert und mich in einer Leipziger Fabrik herumgetrieben, die auf schwedischen Maschinen wieder gute alte Schallplatten presst.

Mein Handwerk habe ich bei der tageszeitung – taz in einem Volontariat gelernt. Auf meinem Zerfitkat über den Studienabschluss steht Diplom-Journalist mit zweitem Hauptfach Geschichte. Gelegentlich gebe ich mein Wissen in Seminaren weiter oder moderiere Diskussionsrunden für diverse Auftraggeber.

Ich gehöre keiner politischen Partei an, bin Mitglied im Deutschen Journalistenverband und unterstütze Reporter ohne Grenzen. Letzteres auch deshalb, weil mir der Satz eines anderen Kollegen gut gefällt, ein Satz des Stern-Gründers Henri Nannen: „Ich finde, wenn man Journalist ist, dann will man doch die Welt ein bisschen durchsichtiger, ein bisschen verständlicher, ein bisschen weniger gemein, ein bisschen offener machen.“

Auszeichnungen
2005: Prix Bohemia Radio für „Kriegskinder in Mitteldeutschland“ (MDR Figaro)
2010: Zweiter Sächsischer Journalistenpreis für das Portrait „Christoph Wonneberger – Der verstummte Revolutionär“ (Deutschlandradio Kultur)
2011: Nominierung für den Medienpreis des Deutschen Bundestages für „Worte, die wirken – der Bürgerrechtler Werner Schulz“ (MDR Figaro)